Dürfen Katzen Rosmarin essen? (Das gibt es zu beachten!)

Zuletzt aktualisiert am 7. Oktober 2021 von Johanna

Wenn du gerne für deine Katze kochst, kommst du vielleicht in Versuchung, ihr Hühnchen mit ein wenig Rosmarin zu bestreuen. Oder du hast eine Rosmarinpflanze mit nach Hause gebracht und festgestellt, dass deine Katze sie gerne anknabbert.

Dann fällt dir ein – Moment mal, ist das nicht gefährlich? Oder setzt du deinen Katzenfreund möglicherweise einer giftigen Pflanze aus, die ihm ernsthaften Schaden zufügen könnte?

Egal, ob du nur auf Nummer sicher gehen willst oder verzweifelt nach Antworten suchst, nachdem du deine Katze bereits an dem Zeug naschen lässt, hier die kurze Antwort für dich: Nein, Katzen sollten keinen Rosmarin essen und falls du dich doch dafür entscheidest, solltest ihn nur in Maßen an deine Katze verfüttern.

Dürfen Katzen Rosmarin essen

Ist Rosmarin ungefährlich für Katzen?

Nein, nicht wirklich.

Rosmarin ist zwar für Katzen nicht giftig, das bedeutet aber nur, dass er sie nicht umbringt, wenn sie ihn essen.

Rosmarin enthält viele Öle, die bei ausreichender Menge zu Magenverstimmungen führen können. Deshalb solltest du deine Katze davon abhalten, Rosmarin in großen Mengen zu essen, auch wenn er sie nicht umbringt.

Wie bereits erwähnt, ist es unwahrscheinlich, dass deine Katze den Geschmack so sehr genießt, dass sie sich durch genügend Rosmarinpflanzen mäht, um sich den Magen zu verderben, aber Katzen haben sicherlich schon seltsamere Dinge gegessen.

Du kannst deiner Katze Futter geben, das mit Rosmarin bestreut wurde, um den Geschmack etwas abzuschwächen. Das Problem dabei ist natürlich, dass dein Kätzchen von den Essensresten fett wird, aber das ist ein Thema für ein anderes Mal.

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Was ist Rosmarin?

Rosmarin gilt als Gewürzpflanze, d.h. eine Pflanze, mit der man kocht. Er schmeckt nach Zitrone und Kiefer und wird oft mit Lamm, Schweinefleisch und Pizzasauce kombiniert.

Du kannst Rosmarin zwar im Supermarkt kaufen, aber viele Menschen bauen ihn zu Hause selbst an, weil er einfach zu pflegen ist und nicht viel Platz braucht.

Manche Katzen essen Rosmarin, wenn sie die Gelegenheit dazu haben, aber viele Tiere mögen weder den Geschmack noch das Aroma. Tatsächlich wird er oft zur Abschreckung von Rehen und anderen Schädlingen eingesetzt.

Hat Rosmarin einen gesundheitlichen Nutzen für Katzen?

Ja. Die Pflanze ist reich an Antioxidantien, und einige davon haben eine beeindruckende Wirkung auf Katzen.

Das wichtigste dieser Antioxidantien ist Rosmanol, das hilft, Krebszellen zu bekämpfen. Es kann auch die Genesung beschleunigen, wenn sich deine Katze verletzt hat.

Rosmarin enthält hohe Konzentrationen an Carnosinsäure, die das Gehirn vor Schäden durch freie Radikale schützen kann. Außerdem enthält er Ursolsäure, die das Muskelwachstum fördert, und Betulinsäure, die entzündungshemmend wirkt.

Und nicht zuletzt ist im Rosmarin der Wirkstoff Kampfer enthalten. Dieser kann helfen, Mücken und andere Schädlinge abzuwehren, was das Risiko verringert, dass verschiedene Parasiten auf dein Haustier übertragen werden. Wir würden uns nicht auf Rosmarin verlassen, wenn es um eine spezielle Floh- und Zeckenbehandlung geht, aber jedes bisschen hilft.

Wie bringe ich meine Katze dazu, Rosmarin zu essen?

All die oben genannten gesundheitlichen Vorteile helfen deinem Tier nicht viel, wenn es keinen Rosmarin essen will. Wenn du deine Katze schon länger als 15 Minuten bei dir hast, weißt du wahrscheinlich, dass es sinnlos ist, sie zu etwas zu zwingen.

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Am besten ist es, wenn du etwas Rosmarin auf gekochtes Hühnchen oder anderes mageres Fleisch streust. Deine Katze wird es mit Sicherheit essen, wenn es auf etwas ist, das sie mag, aber das Problem ist, dass es schwierig ist, ihr eine nennenswerte Menge zu geben, ohne den Geschmack des Hühnchens zu überdecken oder sie zu überfüttern.

Du kannst versuchen, es unter das Futter zu mischen, wenn sie aber die Nase rümpft, kannst du nicht viel tun.

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