Dürfen Hunde Rosenkohl essen? (Das gibt es zu beachten!)

Zuletzt aktualisiert am 10. Juni 2022 von Johanna

Wenn du eine Vorliebe für Rosenkohl hast, denkst du vielleicht darüber nach, deinem Hund ein paar davon zu geben, um seine Ernährung aufzupeppen. Aber dürfen Hunde Rosenkohl essen? Wie bei jedem anderen menschlichen Nahrungsmittel auch, hier ist alles, was du wissen musst!

Ja, Hunde dürfen Rosenkohl essen, denn er enthält viele Antioxidantien, Ballaststoffe und Vitamine, die den Speiseplan deines Hundes ergänzen können. Rosenkohl ist eine großartige Ergänzung für den Nährstoffbedarf deines Hundes. Aber schon kleine Mengen Rosenkohl können Blähungen und sogar schweren Durchfall verursachen!

Während Rosenkohl also eine tolle Ergänzung für die Ernährung deines Hundes ist, zahlt der Mensch oft auf eine sehr… duftende Weise dafür.

Dürfen Hunde Rosenkohl essen

Dürfen Hunde Rosenkohl essen?

Hunde dürfen Rosenkohl essen. In Maßen gefüttert, sind die kleinen Kohlköpfe für Hunde völlig unbedenklich. Wenn er in kleinen Mengen gefüttert wird, kann Rosenkohl eine gute Ergänzung für die Ernährung deines Hundes sein und das Gewicht unter Kontrolle halten, da er ein kalorienarmes Leckerli ist.

Werfen wir trotzdem einen Blick auf die Nährwerttabelle von Rosenkohl pro 100 g:

  • Kalorien – 57
  • Fett – 0,3 g
  • Kohlenhydrate – 10 g
  • Ballaststoffe – 4 g
  • Eiweiß – 4 g
  • Cholesterin – 0 g
  • Natrium – 25 mg
  • Zucker – 2,2 g
  • Kalium – 389 mg
  • Vitamin C – 85 mg

Außerdem enthält Rosenkohl eine ordentliche Menge an Vitamin A und Vitamin B-6. Zu den wichtigsten Mineralien, die dieser Kohl enthält, gehören Magnesium, Eisen und Kalzium.

Wie du siehst, enthält Rosenkohl fast kein Fett, kein Cholesterin und sehr wenig Kalorien. Das ist perfekt für deinen Hund, denn die Aufnahme von Fetten in die Nahrung kann erhebliche Gesundheitsrisiken mit sich bringen. Zu viel Fett kann zu Verdauungsstörungen und einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse, der so genannten Pankreatitis, führen.

Stattdessen enthält Rosenkohl eine angemessene Menge an Proteinen und Ballaststoffen, die dem Hund helfen, die notwendigen Nährstoffe effektiv aufzunehmen, effizienter zu verdauen und die Zellproduktion zu fördern. Außerdem tragen die Antioxidantien Beta-Carotin, Lutein und Zeaxanthin dazu bei, den Körper vor Schäden durch freie Radikale zu schützen.

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Wie viel Rosenkohl darf ein Hund essen?

Eine gesunde Menge ist ein Rosenkohl pro Tag, aber am besten ist ein halber Rosenkohl und nicht mehr als das! Achte nur darauf, dass er gekocht ist!

Mehr als das kann deinem Hund auf die eine oder andere Weise schaden. Rosenkohl ist ein sehr wirkungsvolles Gemüse, und wenn dein Hund einen empfindlichen Magen hat oder allergisch darauf reagiert, kann zu viel Rosenkohl zu schweren Blähungen und Durchfall führen.

Der Verzehr von Rosenkohl kann eine tolle Sache für deinen Hund sein, solange du ihn vernünftig in seinen Speiseplan einbaust und eine Überportionierung vermeidest!

Dürfen Hunde rohen Rosenkohl essen?

Auch wenn das nach einer guten Idee klingt, raten wir davon ab, deinem Hund rohen Rosenkohl zu füttern. Dein Hund wird ihn wahrscheinlich nicht vollständig verdauen können und roher Rosenkohl kann Magenprobleme verursachen. Aber lass uns das genauer erklären.

Rosenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist ein kleiner Kohl. Ja, sie sind reich an Nährstoffen, aber es gibt auch die unglückliche Nebenwirkung der Blähungen (Gasansammlung im Darm).

Das liegt daran, dass Rosenkohl eine Verbindung namens Isothiocyanat enthält. Kurz gesagt, sie hilft dem Darmtrakt, Abfall und Nahrung auf den Weg zu schicken. Außerdem senkt diese Verbindung das Risiko von Magen-Darm- und Atemwegskrebs, indem sie krebserregende Stoffe abwehrt und den Verdauungstrakt reinigt. Du denkst jetzt vielleicht – das ist doch gut, oder? Ja, in gewisser Weise schon, denn es sorgt für eine gesunde Verdauung. Das Unangenehme daran sind die Blähungen, die sich irgendwann ihren Weg nach draußen bahnen, und dann ist es nicht mehr so angenehm, in der Nähe deines Hundes zu sein.

Abgesehen davon können zu viele Sprossen zu Magenproblemen wie Erbrechen und Durchfall führen. Das ist nicht lebensbedrohlich, du solltest nur darauf achten, wie viel Rosenkohl dein Hund isst.

Ist Rosenkohl giftig für Hunde?

Rosenkohl ist zwar nicht giftig, enthält aber große Mengen an Isothiocyanat, das die Muskeln im Darm beeinflusst. Wird er im Übermaß gegessen, kann er dazu führen, dass verdaute Nahrung zu schnell durch den Verdauungstrakt ausgeschieden wird und ein Übermaß an Bakterien zurückbleibt, die eine Gasbildung verursachen. Das führt zu Blähungen, kann aber auch zu Magenverstimmungen wie Durchfall führen.

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Wenn dein Hund zu viel Rosenkohl gegessen hat und sich schlecht fühlt, solltest du ihn von deinem Tierarzt untersuchen lassen, um sicherzugehen, dass keine ernsteren Probleme vorliegen. Sie sind zwar nicht giftig, aber du solltest sie nur in Maßen geben. Du solltest sie nicht täglich geben. Hebe sie dir als gelegentliche Leckerei auf.

Dürfen Hunde gekochten Rosenkohl essen?

Gekochter Rosenkohl ist gut für Hunde und wird durch den Kochvorgang viel besser verdaulich. Je schwerer ein rohes Gemüse zu verdauen ist, desto besser ist es, es gekocht zu essen… und Rosenkohl ist eines der schwer verdaulichsten Gemüsesorten überhaupt.

Mit anderen Worten: Wenn du glaubst, dass dein Hund nach dem Essen von gekochtem Rosenkohl viel Blähungen hat, dann warte nur, bis er einen rohen Rosenkohl zwischen die Zähne bekommt!

Dürfen Hunde Rosenkohlstängel essen?

Die Antwort ist – nein. Rohe Rosenkohlstängel sind für Hunde nicht zum Essen geeignet. Ungeschält haben sie eine dicke äußere Schale, die sehr faserig ist. Kleine Hunde, die versuchen, ungeschälte rohe Rosenkohlstängel zu fressen, müssen sehr vorsichtig sein, denn es besteht die Gefahr, dass sie daran ersticken oder sich verletzen. Das Innere des Strunks kann jedoch unbedenklich und essbar sein, wenn du ihn schälst und den Rest dünstest.

Mögen Hunde Rosenkohl?

Die meisten Hunde mögen Rosenkohl! Hunde lieben den Geschmack von Rosenkohl, und seine Konsistenz ist fantastisch. Dein Hund wird um noch mehr davon betteln!

Rosenkohl ist ein gesunder Leckerbissen, den du deinem Hund mit gutem Gewissen geben kannst, weil er ihm schmeckt und gut tut.

Dürfen Welpen Rosenkohl essen?

Es ist keine gute Idee, deinen Welpen mit Rosenkohl zu füttern! Das liegt vor allem daran, dass eine Portion für einen erwachsenen Hund aus 1 Rosenkohl besteht. Ein Welpe würde also weniger bekommen, was bedeutet, dass die Nebenwirkungen viel stärker sind.
Wenn du deinen Welpen mit diesem nahrhaften Gemüse füttern willst, frage zuerst deinen Tierarzt und gib ihm immer nur 1 Blatt auf einmal!

Bringt Rosenkohl Hunde zum Furzen?

Ja. Und zwar ziemlich viel. Schon eine winzige Menge Rosenkohl kann das Verdauungssystem deines Hundes in Wallung bringen.

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Das liegt an den aktiven Inhaltsstoffen des Rosenkohls, den Isothiocyanaten. Das ist ein starker Inhaltsstoff, der die Darmmuskulatur deines Hundes unterstützt.

Das bedeutet, dass der Darm den Stuhl viel schneller ausstößt, so dass der Stuhlgang deines Hundes weniger dicht ist und er leichter auf die Toilette gehen kann, was zu vielen Blähungen und sogar Durchfall führt!

Für Tierhalter, die Blähungen so weit wie möglich vermeiden wollen, ist die richtige Portionierung entscheidend.

Alternativen für Rosenkohl

Wenn dein Hund Rosenkohl nicht verträgt oder nicht mag, findest du hier einige Alternativen:

Kürbis

Kürbis enthält viel Vitamin A, Antioxidantien und Ballaststoffe, was ihn zu einem hervorragenden Mittel gegen Verstopfung und Durchfall macht. Achte darauf, dass es ein Dosenkürbis ist und vermeide rohen, gesüßten oder gewürzten Kürbis. Die empfohlene Menge ist 1 Esslöffel ab und zu.

Bananen

Bananen können helfen, die Nieren und das Herz des Hundes gesund zu halten, da sie viel Kalium enthalten. Die Kohlenhydrate und der Zucker in Bananen sorgen für einen Energieschub. Achte darauf, dass du die Banane in kleinere Stücke schneidest, damit sie leichter zu verzehren ist, und gib sie gelegentlich in kleinen Mengen.

Äpfel

Äpfel enthalten die richtige Menge an Ballaststoffen, Vitamin A und C und sind fettarm. Deshalb können Äpfel den Stoffwechsel deines Hundes verbessern und gesunde Knochen und Gewebe fördern. Entferne nur das Kerngehäuse und die Samen, denn sie enthalten Zyanid und können für Hunde giftig sein!

Fazit

Du kannst deinen Hund bedenkenlos mit Rosenkohl füttern, denn er ist eine hervorragende Vitamin- und Mineralstoffquelle, aber nur in kleinen Mengen und gekocht!

Wenn du auf der Suche nach einer gesunden Ergänzung für die Ernährung deines Hundes bist, ist das genau das Richtige!

Rosenkohl ist sicher und sehr nahrhaft für deinen Hund. Dennoch kann er selbst in kleinen Portionen stinkende Blähungen und Durchfall verursachen!

Das sind zwei Dinge, die du deinem Hund auf keinen Fall zumuten willst, also achte auf die Portionsgröße!

Ein einziger halbierter Rosenkohl pro Tag sollte in Ordnung sein, wenn dein Hund keine Vorgeschichte von Magenproblemen hat.

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